Anmerkungen in eigener Sache

philosophisches zum Anfang

Da das GIF-Format als Standard-Bildformat im Internet der Firma Unisys zu Gewinn verhelfen sollte (näheres z.B. bei GNU und Selfhtml), bin ich nun, abgesehen von bewegten Bildern, komplett auf das PNG-Format umgestiegen. Nur soviel zur GIF-Problematik: Das Graphics Interchange Format wurde von Compuserve entwickelt und später wurde von Unisys der verwendete Komprimierungsalgorithmus aufgekauft. Unisys verlangt nun von jeder Firma, deren Programme GIF unterstützen, Lizenzgebühren. Ursprünglich sollte sogar jeder Anwender (also auch ich), der GIF-Bilder einsetzt, Lizenz bezahlen. Glücklicherweise hat das WorldWideWeb Consortium das PNG-Format als freie Alternative entwickelt.

Weitere Informationen hierzu findest du auch bei den Aktionen gegen Software-Patente.

zur Gestaltung der Seite

Es kann vorkommen, dass der Text abhängig vom verwendeten Browser ca. 5 Pixel über oder unter der Knopfmitte liegt. Da stellt sich mir doch die Frage, warum können die Browser absolute Angaben nicht absolut verwerten? Ein Pixel ist ein Pixel! Da die Startseite mit PHP gestaltet ist, habe ich die Ausrichtung jetzt Browserabhängig. Der Offlinetest zuhause bei mir verlief positiv. Solltest du Anzeigeprobleme haben, melde dich bitte bei mir.

Ich habe für mich beschlossen, die Seiten seriöser aber cooler zu gestalten. Deshalb nutze ich nur noch Helvetica (Arial) und Times. Die Idee dazu kam in der Projektwoche und von der gezielten Betrachtung von genialen Webseiten. Überrascht war ich dabei von Matzes Seite, die schlicht aber optisch sehr gut gestaltet ist.

verwendete Werkzeuge zur Erstellung

Ich bin bereits mehrfach gefragt worden, wie ich meine Homepage gebastelt habe, also mit welchen Programmen. Die Antwort darauf mag vielleicht für den HTML-Anfänger abschreckend sein, aber ich habe den Quelltext selbst geschrieben, und zwar anfangs mit Notepad (weniger zu empfehlen) und jetzt mit dem VIm (der zeigt die Tags sogar bunt an, kann autoindent, und sogar „Die Türme von Hanoi”). Diese Methode kann ich empfehlen, da man durch den Quelltext die volle Kontrolle über das Dokument hat. Ich habe bereits einige sogenannte HTML-Editoren ausprobiert und rate von vielen ab. Für den blutigen Anfänger, der sich nicht von seinem Textverarbeitungsprogramm abgewöhnen will, mag vorallem ein WYSIWYG-Editor zwar verlockend und vertraut sein, aber der Quelltext wird teilweise recht ineffektiv generiert (bestes Beispiel: MS Word bei Standardverwendung). Abgesehen davon, dass ein WYSIWYG-(what you see is what you get)Editor bei HTML ein Widerspruch ist, denn HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache. Wer das Layout seiner Seite genau kontrollieren will, der sollte PDFs schreiben. Ich habe bisher gut Erfahrungen mit solchen Editoren gemacht, die sowohl Quelltext als auch „WYSIWYG” schreiben bieten. (Durchaus empfehlenswerte) Beispiele sind der Editor des Visual Studios (kann mit MS Office installiert werden) sowie Quanta+ und bluefish. Alle bieten verschiedene Dokumentansichten sowie ein einfaches Editieren der Attribute eines Tags an.

Meine Hilfe und Anleitung dabei waren und sind Selfhtml von Stefan Münz sowie die goldenen Regeln für schlechtes HTML von Stefan Karzauninkat.

Zur Bildbearbeitung ist es empfehlenswert, neben den standardmäßig mit Windows oder Linux gelieferten Bildbearbeitungsprogrammen, auch ein besseres zu benutzen, wie z.B. Corel Draw. Positiv überascht hat mich Gimp. Obwohl das Programm kostenlos ist (wegen Open Source), kann es teuren Profiprogrammen wirklich das Wasser reichen. Eigentlich kann man sagen, dass Gimp für das Webdesign geschaffen wurde: Das Programm unterstützt sämtliche plattformunabhängigen Bildformate. Ebenfalls sinnvoll aber teuer ist Corel Draw. Dieses Programm ist auf Vektorgrafiken spezialisiert, Corel Photopaint auf alle möglichen Pixelformate und sogar für die Erstellung von Filmen. Über Paintshop Pro kann ich leider keine Aussage machen, da ich es noch nicht ausprobiert habe.


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