Anmerkungen in eigener Sache

Erklärung einiger Begriffe

Dir wird wahrscheinlich schon aufgefallen, dass ich mich zwar gegen Anglizismen sträbe, aber die Themenpunkte What's new und What's cool eingeführt habe. Nun, damit hat es eine kurze Geschichte auf sich. Als ich 1996 meine ersten WWW- und Interneterfahrungen sammeln konnte, gab es in der Bookmarkleiste von dem Netscape-Browser in der Schule zwei Verweise, die genau so hießen. Die beiden Links deuten auf Seiten von Netscape in der englischen Version, die wohl damals auf den Linux-Rechnern installiert war. Um diesen "geschichtlichen" Bezug herzustellen habe ich diese beiden Begriffe zuerst nur als Dateinamen benutzt (siehe Archiv). Nun habe ich mich entschieden, diese auch für bei der Navigation zu verwenden. Insofern handelt es sich eigentlich um gar keine Anglizismen.

zur Gestaltung der Seite

Einige Besucher meiner Seite haben angemerkt, dass das Layout etwas langweilig geraten sei. Das gebe ich auch zu. In der Tat fehlt auf meiner Seite viel davon, was man auf den kommerziellen Seiten findet. Ich rede von riesigen Imagemaps, Flashsequenzen, Videos und GIF-animierten Werbebannern. Ich habe aber bewusst darauf verzichtet (außer auf das Flashintro), da allein die Werbung von Freepage schon genug Übertragungsrate in Anspruch nimmt. Nach meinem aktuellen Wissenstand verfügen aber nur drei Besucher über DSL. Das heißt, für den Rest wäre meine Homepage im WWW - weltweites warten. Ich versuche aber einen Kompromiss zwischen guter Seitengestaltung und geringer Ladedauer.

Ich könnte natürlich auch meine Seite mit JavaScript und Active-X sowie browserspezifischen Tags "vollknallen". Im Sinne der größtmöglichen Kompatibilität und Systemunabhängigkeit verzichte ich aber darauf, da ich meine Homepage auch in der Schule mit dem Linux(datei)browser Konqueror betrachten möchte.

Zu diesem Thema empfehle ich mal einen Klick auf die goldenen Regeln für schlechtes HTML oder auf die Seite http://www.verarschung.de/ zu werfen.

Ich hatte bisher den Plan, irgendwann auf meiner HP 'ne coole Schriftart zu installieren, doch bei meiner letzten Recherche im Internet nach "Truedoc", das ist die Technologie für Schriften im Internet, musste ich folgende Zeilen auf der Bitstream-Seite lesen (das sind die Erfinder von Truedoc):

Bitstream no longer sells WebFont Maker or WebFont Wizard, but we will continue to support these products for current users.

Unfortunately, we do not build the browsers, nor can we control how they handle fonts, so we can no longer support WebFont Maker retail products for every release of every browser. We would like to support Netscape Navigator 6 and future versions of Microsoft Internet Explorer, but we cannot. Bitstream suggests you contact Microsoft and AOL and encourage them to support dynamic fonts in the new releases of their browsers.

Quelle: http://www.bitstream.com/categories/products/webfonttools/webfontmaker/index.html

Ich könnte natürlich die Schriften mit WEFT in OpenDoc-Fonts konvertieren, aber nur der IE unterstützt dieses Format, Truedoc kennen hingegen beide großen Browser. Deshalb werde ich eine tolle Schriftart suchen und hoffentlich finden (Sind die jetzigen gut genug? Schreib mir deine Meinung!), die so gut wie jedem Rechner installiert ist und auch ein bißchen nach was aussieht. Als letzte (unprofessionelle) Lösung könnte ich meine Lieblinksschriftart zum Download anbieten. Das will ich aber möglichst vermeiden.

verwendete Werkzeuge zur Erstellung

Ich bin bereits mehrfach gefragt worden, wie ich meine Homepage gebastelt habe, also mit welchen Programmen. Die Antwort darauf mag vielleicht für den HTML-Anfänger abschreckend sein, aber ich habe den Quelltext selbst geschrieben, und zwar mit Notepad und seit neuestem mit dem VI (der zeigt die Tags sogar bunt an!). Meine Hilfe und Anleitung dabei war Selfhtml von Stefan Münz sowie die goldenen Regeln für schlechtes HTML von Stefan Karzauninkat. Diese Methode kann ich empfehlen, da man durch den Quelltext die volle Kontrolle über das Dokument hat. Ich habe bereits einige sogenannte HTML-Editoren ausprobiert und rate von vielen ab. Für den blutigen Anfänger, der sich nicht von seinem Textverarbeitungsprogramm abgewöhnen will, mag ein HTML-Editor zwar verlockend und vertraut sein, aber der Quelltext wird teilweise recht ineffektiv generiert. Abgesehen davon, dass ein WYSIWYG-(what you see is what you get)Editor bei HTML ein Widerspruch ist. HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache. Wer das Layout seiner Seite genau kontrollieren will, der sollte PDFs schreiben. Auf jeden Fall abzuraten ist von MSWord 2000. Die so erstellten Webseiten sind größer als normale Worddokumente! Einzig der Editor des Visual Studios ist recht gut, auch für den Profi. Aber auch hier sollte man den Code nachbearbeiten.
Jedenfalls, die direkte Quelltexterstellung ist meistens am effektivsten.

Zur Bildbearbeitung ist es empfehlenswert, neben den standardmäßig mit Windows oder Linux gelieferten Bildbearbeitungsprogrammen, auch ein besseres zu benutzen, wie z.B. Corel Draw. Positiv überacht hat mich Gimp. Obwohl das Programm kostenlos ist (wegen Open Source), kann es teuren Profiprogrammen wirklich das Wasser reichen. Eigentlich kann man sagen, dass Gimp für das Webdesign geschaffen wurde: Das Programm unterstützt sämtliche plattformunabhängigen Bildformate. Über Paintshop Pro kann ich leider keine Aussage machen, da ich es noch nicht ausprobiert habe.


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